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Neuigkeiten


News vom 29.06.2010 um 15:25 Uhr
Im Internet ist eine streng geheime Microsoft-Präsentation rund um Windows 8 aufgetaucht. Es werden die ersten Details zu Windows 8 verraten und Microsoft stellt den Prototyp eines Rechners von Morgen vor.
Bisher gab es nur wenig Infos rund um Windows 8. Kein Wunder, denn schließlich ist Windows 7 erst im Oktober 2009 erschienen und zu so einem Zeitpunkt möchte Microsoft noch nicht allzu viel über einen Nachfolger verraten. So wurde bisher nur darüber gemunkelt, dass Windows 8 auch über eine 128-Bit-Unterstützung verfügen und noch vor 2012 erscheinen könnte.

Im Internet sind nun weitere Infos rund um Windows 8 aufgetaucht, die aus einer internen Microsoft-Präsentation stammen sollen und in denen weitere Details zu Windows 8 erstmalig offengelegt werden. Die ersten Infos aus dieser vertraulichen Microsoft-Präsentation tauchten auf der italienischen Website windows8italia.com auf, die auch Screenshots aus der Powerpoint-Präsentation veröffentlichte.

In der Präsentation legt Microsoft seine groben Pläne für Windows 8 offen und gibt auch einen Ausblick auf die zu erwarteten Neuerungen und Verbesserungen im Vergleich zu Windows 7. Auch Apple wird in der Präsentation erwähnt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Apple-Marke für hochqualitative und unkomplizierte Produkte bekannt sei, die das "It just works"-Prinzip erfüllen. Dafür wollen die Leute bezahlen und letztendlich wolle sich Microsoft auch daran bei der Entwicklung von Windows 8 orientieren.

Die Entwicklung von Windows 8 befindet sich in einem noch extrem frühen Stadium. Microsoft hat sich aber laut der im Internet aufgetauchten Präsentation einige wichtige Ziele gesetzt.

Dazu gehört beispielsweise, dass Windows 8 noch schneller starten soll als der Vorgänger. Außerdem soll das neue Betriebssystem Unterstützung für die Hochgeschwindigkeitsstandards USB 3.0 und Bluetooth 3.0 erhalten.

Ebenfalls geplant sind:
* Implementierung neuer Technologien wie etwa Gesichtserkennung
* Unterstützung neuer Display-Arten, wie etwa kabelloser 3D- und HDTV-Displays
* Das Betriebssystem soll besser selbstständig Probleme erkennen und lösen können.
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News vom 25.06.2010 um 16:11 Uhr
Es gibt viele Grafikkarten: Mit und ohne DirectX-11-Support, lahme und schnelle Modelle. Doch extreme Ausreißer nach oben sind das Salz in der Suppe - wie die Sapphire HD5970 Toxic mit zwei ATI-Chips und 4 GByte VRAM. Wir haben das Doppel-GPU-Monster ausprobiert.
Sapphire verkauft mit der Toxic Radeon HD 5970 eine absolute Highend-Grafikkarte mit zwei GPUs, insgesamt 4 GByte GDDR5-Speicher und einem stolzen Preis von 1.100 Euro - damit ist die Karte in der ATI-Klasse das, was die superschnelle Asus Mars einst für die Nvidia-Riege war. Neben dem Plus an Speicher erhöht Sapphire bei der Karte die Taktfrequenzen im Vergleich zu den Standard-Modellen deutlich: So laufen die GPUs mit einer Taktfrequenz von 900 MHz (Standard: 725 MHz), der große Video-RAM mit 1.200 MHz (Standard: 1.000 MHz) und die Shader mit 850 MHz (Standard: 725 MHz). Die Hardware wurde nicht verändert. So schraubt Sapphire weiterhin zwei RV870-GPUs auf das Board, während der Speicher über ein 256 Bit breites Interface an den Chipsatz angebunden ist. Jeweils zweimal 320 Shader-Einheiten, 80 Textur-Einheiten und 32 Raster Operation Processors (ROP) komplettieren die wichtigsten inneren Werte.

Gigantische Leistung
Die Sapphire-Karte überzeugt nicht nur in der Theorie – in unserem Test sprengte sie alles bisher Dagewesene. So erreichte die Grafikkarte einen extrem hohen Wert von 22.923 Punkten im 3DMark 06, ebenfalls sehr gute 23.955 im 3DMark Vantage (Performance-Preset) beziehungsweise 15.918 Punkte (Extreme-Preset). Dass der Toxic derzeit keine andere Grafikkarte auf Augenhöhe begegnen kann, bestätigen auch die Spiele-Benchmarks. Far-Cry-2-Fans dürfen fast 90 Frames pro Sekunde erwarten, wenn sie mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung, höchsten Details und achtfachem Anti-Aliasing spielen. Auch in DirectX-11-Spielen macht die Karte eine gute Figur. Selbst in der eigentlichen Domäne von Nvidia (die GTX-400-Modelle haben deutlich mehr Tesselation-Einheiten als die ATI-Karten) kann die ATI-basierte Sapphire kontern. Die DX-11-Version von Stalker: Call of Pripyat erreicht bei Full-HD-Auflösung, ultrahohen Einstellungen, aktiviertem Tesselation und weiteren Bildverbesserungen sehr ordentliche 65,5 Bilder pro Sekunde. Interessant: Im DX-10-Profil kommt das Game bei gleichen Einstellungen auf 57,75 FPS – merklich weniger.

Tolle Ausstattung
Sapphire hat die Karte mit allem Wichtigen ausgestattet. Sie bietet zwei DVI-Anschlüsse und einmal Mini-Displayport; fürs Anschließen anderer Endgeräte legt der Hersteller einen DVI–HDMI-Adapter und einen DVI–D-Sub-Adapter bei. Den Mini-Displayport können Sie per Adapter zu einem normalen Displayport umfunktionieren. Die beiliegende Crossfire-Bridge erlaubt das Zusammenschalten zweier Grafikkarten – falls noch mehr Leistungsbedarf bestehen sollte. Damit Sie direkt loszocken können, spendiert Sapphire zusätzlich die Vollversionen von Call of Duty: Modern Warfare 2 und Colin McRae: DiRT 2.

Gutes Kühlsystem
Die wohl beste Änderung liegt jedoch beim Kühlsystem: Hier setzen die Ingenieure nicht auf den Standard-Kühler, sondern auf eine Lösung von Arctic Cooling. Das neue Kühlsystem überzeugt: Es kühlt die Hardware vollkommen adäquat und bleibt dabei sogar noch ruhig. Die Grundlage sind drei 92-mm-Lüfter auf der Oberseite der Grafikkarte, sowie acht Heatpipe-Schläuche darunter. In unserem Test wurde die Grafikkarte im Idle-Modus 2,1 sone laut. Im 3D-Betrieb steigt dieser Wert auf hörbare, aber für die gebotene Leistung akzeptable 7,7 sone. Die Leistungsaufnahme liegt – das Gesamtsystem betrachtet – bei 135 Watt im Idle-Betrieb und 641 Watt unter Last bei FurMark.
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News vom 15.06.2010 um 20:45 Uhr
Schon seit gestern war klar, dass Microsoft sein ursprünglich mal als "Project Natal" vorgestelltes Gerät für Controller-freie Steuerung der Xbox in "Kinect" umbenannt hat. Auf der offiziellen Pressekonferenz zur Spiele-Messe E3 wurden jetzt auch noch die letzten Details erläutert.

Im Prinzip kann das Gerät genau das, was man auch schon im Vorfeld immer wieder gehört und zuletzt auch gesehen hatte: Dank einer Kamera, einem Mikrofon, Tiefensensoren und einem Standfuß mit elektrischem Motor, der das Gerät immer auf den Spieler ausrichtet, lassen sich die Xbox und ihre Spiele völlig ohne Controller bedienen. So kann der Nutzer beispielsweise der Xbox Sprachbefehle erteilen und mit Kommandos wie "Xbox: Play" die Wiedergabe eines Videos starten. Will man in dem Video schließlich etwas vorspulen so macht man einfach eine entsprechende Wisch-Bewegung mit dem Arm von links nach rechts.

Da Kinect speziell auf die Zusammenarbeit mit Xbox Live ausgelegt ist, ist es auch möglich, über die verbaute Kamera Video-Chats mit Freunden zu führen. Besonders nett ist bei dieser Funktion die Möglichkeit, gemeinsam einen Film zu schauen. Zwar wurde es nicht ausdrücklich gesagt, aber wir gehen davon aus, dass in diesem Fall nur einer der Chat-Teilnehmer den Film zuvor im Zune Marketplace kaufen oder mieten muss.
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