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News vom 25.06.2010 um 16:11 Uhr
Es gibt viele Grafikkarten: Mit und ohne DirectX-11-Support, lahme und schnelle Modelle. Doch extreme Ausreißer nach oben sind das Salz in der Suppe - wie die Sapphire HD5970 Toxic mit zwei ATI-Chips und 4 GByte VRAM. Wir haben das Doppel-GPU-Monster ausprobiert.
Sapphire verkauft mit der Toxic Radeon HD 5970 eine absolute Highend-Grafikkarte mit zwei GPUs, insgesamt 4 GByte GDDR5-Speicher und einem stolzen Preis von 1.100 Euro - damit ist die Karte in der ATI-Klasse das, was die superschnelle Asus Mars einst für die Nvidia-Riege war. Neben dem Plus an Speicher erhöht Sapphire bei der Karte die Taktfrequenzen im Vergleich zu den Standard-Modellen deutlich: So laufen die GPUs mit einer Taktfrequenz von 900 MHz (Standard: 725 MHz), der große Video-RAM mit 1.200 MHz (Standard: 1.000 MHz) und die Shader mit 850 MHz (Standard: 725 MHz). Die Hardware wurde nicht verändert. So schraubt Sapphire weiterhin zwei RV870-GPUs auf das Board, während der Speicher über ein 256 Bit breites Interface an den Chipsatz angebunden ist. Jeweils zweimal 320 Shader-Einheiten, 80 Textur-Einheiten und 32 Raster Operation Processors (ROP) komplettieren die wichtigsten inneren Werte.
Gigantische Leistung
Die Sapphire-Karte überzeugt nicht nur in der Theorie – in unserem Test sprengte sie alles bisher Dagewesene. So erreichte die Grafikkarte einen extrem hohen Wert von 22.923 Punkten im 3DMark 06, ebenfalls sehr gute 23.955 im 3DMark Vantage (Performance-Preset) beziehungsweise 15.918 Punkte (Extreme-Preset). Dass der Toxic derzeit keine andere Grafikkarte auf Augenhöhe begegnen kann, bestätigen auch die Spiele-Benchmarks. Far-Cry-2-Fans dürfen fast 90 Frames pro Sekunde erwarten, wenn sie mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung, höchsten Details und achtfachem Anti-Aliasing spielen. Auch in DirectX-11-Spielen macht die Karte eine gute Figur. Selbst in der eigentlichen Domäne von Nvidia (die GTX-400-Modelle haben deutlich mehr Tesselation-Einheiten als die ATI-Karten) kann die ATI-basierte Sapphire kontern. Die DX-11-Version von Stalker: Call of Pripyat erreicht bei Full-HD-Auflösung, ultrahohen Einstellungen, aktiviertem Tesselation und weiteren Bildverbesserungen sehr ordentliche 65,5 Bilder pro Sekunde. Interessant: Im DX-10-Profil kommt das Game bei gleichen Einstellungen auf 57,75 FPS – merklich weniger.
Tolle Ausstattung
Sapphire hat die Karte mit allem Wichtigen ausgestattet. Sie bietet zwei DVI-Anschlüsse und einmal Mini-Displayport; fürs Anschließen anderer Endgeräte legt der Hersteller einen DVI–HDMI-Adapter und einen DVI–D-Sub-Adapter bei. Den Mini-Displayport können Sie per Adapter zu einem normalen Displayport umfunktionieren. Die beiliegende Crossfire-Bridge erlaubt das Zusammenschalten zweier Grafikkarten – falls noch mehr Leistungsbedarf bestehen sollte. Damit Sie direkt loszocken können, spendiert Sapphire zusätzlich die Vollversionen von Call of Duty: Modern Warfare 2 und Colin McRae: DiRT 2.
Gutes Kühlsystem
Die wohl beste Änderung liegt jedoch beim Kühlsystem: Hier setzen die Ingenieure nicht auf den Standard-Kühler, sondern auf eine Lösung von Arctic Cooling. Das neue Kühlsystem überzeugt: Es kühlt die Hardware vollkommen adäquat und bleibt dabei sogar noch ruhig. Die Grundlage sind drei 92-mm-Lüfter auf der Oberseite der Grafikkarte, sowie acht Heatpipe-Schläuche darunter. In unserem Test wurde die Grafikkarte im Idle-Modus 2,1 sone laut. Im 3D-Betrieb steigt dieser Wert auf hörbare, aber für die gebotene Leistung akzeptable 7,7 sone. Die Leistungsaufnahme liegt – das Gesamtsystem betrachtet – bei 135 Watt im Idle-Betrieb und 641 Watt unter Last bei FurMark.
Sapphire verkauft mit der Toxic Radeon HD 5970 eine absolute Highend-Grafikkarte mit zwei GPUs, insgesamt 4 GByte GDDR5-Speicher und einem stolzen Preis von 1.100 Euro - damit ist die Karte in der ATI-Klasse das, was die superschnelle Asus Mars einst für die Nvidia-Riege war. Neben dem Plus an Speicher erhöht Sapphire bei der Karte die Taktfrequenzen im Vergleich zu den Standard-Modellen deutlich: So laufen die GPUs mit einer Taktfrequenz von 900 MHz (Standard: 725 MHz), der große Video-RAM mit 1.200 MHz (Standard: 1.000 MHz) und die Shader mit 850 MHz (Standard: 725 MHz). Die Hardware wurde nicht verändert. So schraubt Sapphire weiterhin zwei RV870-GPUs auf das Board, während der Speicher über ein 256 Bit breites Interface an den Chipsatz angebunden ist. Jeweils zweimal 320 Shader-Einheiten, 80 Textur-Einheiten und 32 Raster Operation Processors (ROP) komplettieren die wichtigsten inneren Werte.Gigantische Leistung
Die Sapphire-Karte überzeugt nicht nur in der Theorie – in unserem Test sprengte sie alles bisher Dagewesene. So erreichte die Grafikkarte einen extrem hohen Wert von 22.923 Punkten im 3DMark 06, ebenfalls sehr gute 23.955 im 3DMark Vantage (Performance-Preset) beziehungsweise 15.918 Punkte (Extreme-Preset). Dass der Toxic derzeit keine andere Grafikkarte auf Augenhöhe begegnen kann, bestätigen auch die Spiele-Benchmarks. Far-Cry-2-Fans dürfen fast 90 Frames pro Sekunde erwarten, wenn sie mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung, höchsten Details und achtfachem Anti-Aliasing spielen. Auch in DirectX-11-Spielen macht die Karte eine gute Figur. Selbst in der eigentlichen Domäne von Nvidia (die GTX-400-Modelle haben deutlich mehr Tesselation-Einheiten als die ATI-Karten) kann die ATI-basierte Sapphire kontern. Die DX-11-Version von Stalker: Call of Pripyat erreicht bei Full-HD-Auflösung, ultrahohen Einstellungen, aktiviertem Tesselation und weiteren Bildverbesserungen sehr ordentliche 65,5 Bilder pro Sekunde. Interessant: Im DX-10-Profil kommt das Game bei gleichen Einstellungen auf 57,75 FPS – merklich weniger.
Tolle Ausstattung
Sapphire hat die Karte mit allem Wichtigen ausgestattet. Sie bietet zwei DVI-Anschlüsse und einmal Mini-Displayport; fürs Anschließen anderer Endgeräte legt der Hersteller einen DVI–HDMI-Adapter und einen DVI–D-Sub-Adapter bei. Den Mini-Displayport können Sie per Adapter zu einem normalen Displayport umfunktionieren. Die beiliegende Crossfire-Bridge erlaubt das Zusammenschalten zweier Grafikkarten – falls noch mehr Leistungsbedarf bestehen sollte. Damit Sie direkt loszocken können, spendiert Sapphire zusätzlich die Vollversionen von Call of Duty: Modern Warfare 2 und Colin McRae: DiRT 2.
Gutes Kühlsystem
Die wohl beste Änderung liegt jedoch beim Kühlsystem: Hier setzen die Ingenieure nicht auf den Standard-Kühler, sondern auf eine Lösung von Arctic Cooling. Das neue Kühlsystem überzeugt: Es kühlt die Hardware vollkommen adäquat und bleibt dabei sogar noch ruhig. Die Grundlage sind drei 92-mm-Lüfter auf der Oberseite der Grafikkarte, sowie acht Heatpipe-Schläuche darunter. In unserem Test wurde die Grafikkarte im Idle-Modus 2,1 sone laut. Im 3D-Betrieb steigt dieser Wert auf hörbare, aber für die gebotene Leistung akzeptable 7,7 sone. Die Leistungsaufnahme liegt – das Gesamtsystem betrachtet – bei 135 Watt im Idle-Betrieb und 641 Watt unter Last bei FurMark.
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